Lebensdauer Motor ST MK 3

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Diese Ablagerungen sind konstruktionsbedingt hauptsächlich an den Einlassventilen zu finden. Die werden nicht von Kraftstoff umspült.
Die Meinungen zu einer Reinigung gehen auch hier mal wieder auseinander.
In der VW/Audi Szene ist das ein großes Thema, bei Ford wird es nicht so diskutiert. Ich habe das Thema auch erst seit kurzem auf dem Schirm.

Tatsache ist, daß bei Turbomotoren der eventuelle Leistungsverlust nicht direkt spürbar ist. Der baut sich über einen längeren Zeitraum auf.
Manche Turbos regulieren dann durch einen höheren Ladedruck.
Direkteinspritzer Saugmotoren können nichts regulieren, auf Dauer ist der Leistungsabfall spürbar.

Benzinzusätze helfen auch nicht weiter, davon kommt nichts an die Einlassventile ran.

Vielfach wird empfohlen auf dickflüssigeres Motor-Öl umzusteigen, dadurch kann die Ölnebelbildung verringert werden.

Ein weiterer Faktor ist die Fahrweise. Viele Kaltstarts und Kurzstrecke verstärken die Verkokung.

Unter dem Strich müssen wir damit leben, jeder wird sein eigenes Rezept probieren.
Dann kommen hier sicherlich bald auch noch Erfahrungswerte ans Licht.
Wir können halt nicht ständig mit Vollgas durch die Gegend blochen, um die Verkokung zu verringern. 🚗💨💥
 
Das Problem ist, selbst Vollgas hilft bei den Einlassventilen ja nicht wirklich. Ich glaube, wenn das Ventil schön heiß wird, dann backt der Ölschlamm ja nur noch eher fest.
Das einzige was wirklich effektiv hilft, ist eine "Oil catch can" also ein Öl Sammler. Dasverringert den zurückgeführten Ölanteil erheblich (man glaubt gar nicht, wie viel sich da ansammelt immer). Ich behaupte, wenn man früh eine OCC einbaut, dann braucht man nie eine Bedi Reinigung machen.
Ohne OCC ist es denke ich empfehlenswert. Es gibt ja unterschiedliche Methoden (chemisch, oder mechanisch). Die chemische Reinigung kann man denke ich etwas öfter machen, denn sie dürfte deutlich kostengünstiger, dafür aber auch weniger effektiv sein. Aber so kann man die Einlassventile sauber halten.
 
Ein Ford Mechaniker in meiner Werkstatt kannte das Problem mit den Verkokungen gar nicht :sneaky:
Dann hat er aber ehrlich gesagt null Ahnung von Direkteinspritzern.
Das Problem mit den Ablagerungen an den Einlassventilen bei ST und RS ist durchaus real.

@turbob Mit Vollgas rumheizen bringt bei Direkteinspritzern auch nix mehr. Italian Tune-Up war was für Vergaser und evtl noch die ersten Einspritzer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab OCCs verbaut und es ist schon erstaunlich was sich da so ansammelt.
 
Was kostet so ein Einbau von einem Oil catch can ?
Das dort gesammelte Oil muss dann geleert werden oder ?
 
Unterschiedlich, je nach Einbauort, Größe und Bauart. Die sinnvollste ist allerdings eine die zwischen Kurbelwellengehäuseentlüftung und Ansaugbrücke liegt.
Meine sammelt etwa 100 ml Ölsutsch alle 5000km.
 
Nunja bei mir war sowas nicht notwendig. Gut wenn man nicht gerade das Auto unter Volllast fährt, dann passiert das auch viel seltener. Gut Beast Factory bin ich ganz vorsichtig weil ich da schon vieles negative auch schon mitbekommen habe und man darf nicht vergessen, die züchten halt Motoren extrem hoch, was natürlich gerade die Lebensdauer erheblich verringert. Deswegen bin ich da auch selbst kein Freund von da die Motoren halt auf solche Leistungen auf Lebenserhalt nicht ausgelegt sind. Bei mir war sonst technisch alles fehlerfrei. Gab ja schon andere 2L Motoren die trotz 200.000km innen noch wie neu waren. Alles eine Frage der Behandlung des Motors würde ich sagen ;)
 
Woher weißt du denn, dass alles prima ist? Wurde ein Kompressionstest gemacht? Wurde der Motor aufgemacht, die Hauptlager und Pleullager kontrolliert? Zylinderwand auf Spuren kontrolliert?
BF arbeitet eigentlich sehr zuverlässig (aus meiner Erfahrung) und die schauen sich die Motoren eben sehr gründlich an. Nach 200.000km sieht eigentlich kein Motor aus wie neu, bzw. mindestens Lager müssen dann bald ersetzt werden (wenn es weitere 100-200tkm halten soll).
Ich glaube auch nicht, dass nach 200tkm die Einlassventile, vor allem ohne OCC, noch gut aussehen.
 
Ich verwende kein OCC. Ich beschränke mich auf die Verwendung eines Öls mit einem Flammpunkt von 232 °C. Daher verkohlt dieses Öl viel weniger (und produziert daher weniger Rückstände) als Castrol 0W30 (von der Muttergesellschaft für den Focus ST MK4 bereitgestellt), das einen Flammpunkt von 202 °C hat.
 
Es ist großartig. Royal Purple hat bessere Gleiteigenschaften
 

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